GHK-Cu — Glycyl-L-Histidyl-L-Lysine Kupferkomplex
50mg · Lyophilisiert · Research Grade · EU Stock
Dieses Produkt stammt aus einer dokumentierten Research-Charge. Verfügbare Dokumentation umfasst Reinheitsprüfung und Identitätsanalyse per HPLC & Massenspektrometrie.
- Chargenspezifisches CoA für jede freigegebene Charge
- HPLC-UV & Massenspektrometrie als Analysemethoden
- Reinheitsprüfung vor jeder Freigabe durch Drittlabor
- CoA-Dokumente in der Produktgalerie verfügbar
Pepwerk fokussiert auf chargenspezifische Dokumentation. Neue Chargen werden separat vor der Freigabe geprüft.
GHK-Cu (Glycyl-L-Histidyl-L-Lysine-Kupferkomplex) ist ein natürlich vorkommendes Tripeptid-Kupfer-Koordinationskomplex, der erstmals 1973 von Loren Pickart aus humanem Blutplasma isoliert wurde. Das Tripeptid GHK besitzt eine außergewöhnlich hohe Affinität zu Kupfer(II)-Ionen und bildet mit diesen einen stabilen Chelatkomplex mit einer Stabilitätskonstante von log₁₀ = 16,44.
GHK-Cu kommt natürlicherweise in Plasma, Speichel und Urin vor und ist als gut charakterisiertes Tripeptid-Kupfer-Chelat ein präzises Werkzeugmolekül für die Untersuchung von Kupferpeptid-Koordinationschemie, MMP-Signaltransduktion und zellulärer Genregulation in kontrollierten Laborumgebungen.
Molekulare Eigenschaften
| Sequenz | Gly-His-Lys · Cu²⁺ |
| Molekularformel | C₁₄H₂₄CuN₆O₄ |
| Molekulargewicht | 403.9 g/mol |
| CAS-Nummer | 49557-75-7 |
| PubChem CID | 378611 (Cu-Komplex) |
| Löslichkeit in Wasser | 130.98 g/L |
| Stabilitätskonstante | log₁₀ = 16.44 |
| Struktur | Tripeptid · Kupfer(II)-Chelatkomplex |
Forschungskontext
GHK-Cu gehört zu den am intensivsten erforschten Tripeptiden in der modernen Biochemie. Die Forschungsliteratur umfasst mehrere Hundert Publikationen seit der Erstbeschreibung durch Pickart (1973). Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Untersuchungen stehen folgende Bereiche:
- Geweberegeneration und Wundheilungsmodelle — Modulation von Matrixmetalloproteinasen (MMPs)
- Kollagen- und Elastinsynthese-Signalwege in dermalen Fibroblastenkulturen
- Antioxidative Aktivität und oxidativer Stress in Zellkulturmodellen
- Genexpressionsmodulation — über 4.000 Gene in Microarray-Studien untersucht
- Zytokin-Signaltransduktion und Entzündungsmodelle in Zellkulturen
- Angiogenese-Signalwege in vaskulären Zellkulturmodellen
- Neuroprotektion und oxidativer Stress im ZNS in präklinischen Modellen
- Haarfollikel-Signaltransduktion in Tiermodellen
Wissenschaftlicher Hintergrund: GHK-Cu (CAS 49557-75-7) ist ein in der Literatur seit 1973 dokumentiertes Tripeptid-Kupfer-Chelat mit gut charakterisierten biochemischen Eigenschaften. Publizierte In-vitro- und In-vivo-Forschungsdaten zu MMP-Modulation, Kollagensynthese-Signalwegen und Genexpressionsanalysen sind in den verlinkten Datenbanken verfügbar.
Alle genannten Bereiche beziehen sich ausschließlich auf In-vitro- und In-vivo-Forschungsdaten. Keine der aufgeführten Informationen stellt eine medizinische Indikation oder therapeutische Aussage dar.
Spezifikationen
| Material | GHK-Cu · Glycyl-L-Histidyl-L-Lysine Kupferkomplex |
| Einheitsgröße | 50 mg Vial |
| Form | Lyophilisiertes Pulver · versiegeltes Vial |
| Reinheit | ≥ 98% (HPLC) |
| Dokumentation | Chargenspezifisches CoA verfügbar |
| Analysemethode | HPLC-UV / Massenspektrometrie |
| Lagerung | −20°C empfohlen · lichtgeschützt · trocken |
| Haltbarkeit | 24 Monate lyophilisiert bei korrekter Lagerung |
| Lagerbestand | EU Stock · Versand aus Deutschland |
| Designation | Nur für Forschungszwecke · Research Use Only |
Katalog-Forschungsreferenz
Typische nicht-klinische Laborworkflows für GHK-Cu Research Grade umfassen:
- Peptididentitätsbestätigung und analytische Referenztestung
- Kupferchelat-Charakterisierung unter kontrollierten Laborbedingungen
- Untersuchung von Kollagensynthese-Signalwegen in Fibroblastenkulturen
- Antioxidative Kapazitätsmessung in Zellkulturmodellen
- Genexpressionsanalysen via Microarray oder RNA-Sequenzierung
- Vergleichende Bewertung von Kupferpeptid-Referenzmaterialien
- Analytische Methodenvalidierung und Instrumentenkalibrierung
Alle Beispiele sind rein beschreibend. Ausschließlich innerhalb autorisierter Laborumgebungen gemäß lokalen SOPs.
Externe Referenzdatenbanken
- PubChem CID 378611 — GHK-Cu Moleküleintrag
- Google Scholar — GHK-Cu Forschungsindex
- PubMed PMC — GHK-Cu oxidativer Stress (2012)
Links dienen ausschließlich neutralem Verbindungskontext. Keine medizinische Empfehlung.
FAQ — Handhabung & Beschaffung
Was ist GHK-Cu?
GHK-Cu ist ein natürlich vorkommendes Tripeptid-Kupfer-Chelatkomplex (Glycyl-L-Histidyl-L-Lysine + Cu²⁺, MW: 403,9 g/mol, CAS: 49557-75-7). Es wird für Forschungszwecke als lyophilisiertes Pulver geliefert.
Wie sollte GHK-Cu gelagert werden?
Lyophilisiert bei −20°C, lichtgeschützt und trocken. Bei korrekter Lagerung stabil für 24 Monate. Nach Rekonstitution bei 4°C lagern und zeitnah verwenden.
Wo finde ich die CoA-Dokumentation?
Auf der CoA-Seite oder direkt in der Produktgalerie. Jede Charge hat ein eigenes Analysezertifikat mit HPLC-Daten.
Welche Reinheit hat das Produkt?
≥ 98% per HPLC-UV-Analyse, bestätigt durch unabhängiges Drittlabor. Exakte chargenspezifische Werte im CoA.
Warum 50mg und nicht 50mg?
GHK-Cu ist ein Tripeptid mit niedrigem Molekulargewicht (403,9 g/mol). Für Laborworkflows bieten größere Einheiten mehr Flexibilität bei Dosierungsreihen und Reproduzierbarkeit.
Ist das Produkt für den menschlichen Konsum bestimmt?
Nein. Ausschließlich für Forschungszwecke. Nicht für den menschlichen oder tierischen Konsum, keine medizinische oder kosmetische Anwendung.



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